Bademode nähen: Stoffe, Gummis und Verarbeitung, die wirklich funktionieren

Bademode nähen klingt im ersten Moment oft nach einem aufwendigen Projekt. Mit den richtigen Anleitungen, Zutaten, Stoffen und Stichen, wird es dir aber garantiert gelingen. Jetzt bist du ja hier und ich kann dich darin anleitung und bestärken, dass du in Zukunft deine Badeanzüge und Bikinis selbst nähen kannst. Damit dir beim Gedanken daran nicht die Schere vom Tisch rutscht und die Nähmaschine kurz so tut, als hätte sie noch nie in ihrem Leben einen elastischen Stich gesehen.

Bademode ist kein Hexenwerk. Sie braucht ein bisschen andere Vorbereitung als ein normales Jerseyprojekt und deine Zuversicht in deine Fähigkeiten. Ein Bikini, ein Badeanzug, ein UV Set oder eine Badehose sollen schließlich nicht nur schön aussehen. Sie sollen schwimmen, sitzen, halten, sich bewegen, nass werden, wieder trocknen und nach dem dritten Sprung ins Wasser immer noch wissen, wo sie hingehören.

Genau deshalb lohnt sich vor dem Zuschnitt ein Blick auf Stoff, Futter, Gummi und Verarbeitung.

*

Warum Bademode anders funktioniert als normale Kleidung

Bei Bademode liegt der Stoff direkt am Körper. Er wird gedehnt, bewegt, nass, ausgespült, manchmal von Chlorwasser durchnässt, manchmal von Salzwasser überschwemmt und zwischendurch in der Sonne getrocknet. Das ist eine ganze Menge Arbeit für ein Stück Stoff.

Deshalb reicht es nicht, irgendeinen elastischen Stoff zu verwenden. Dein Material muss gut dehnbar sein und gleichzeitig wieder schön in seine Form zurückspringen. Dieser Rücksprung ist bei Bademode unglaublich wichtig. Wenn ein Stoff zwar dehnbar ist, aber nach dem Dehnen müde in der Gegend herumhängt, wird daraus kein Badeanzug, der dich glücklich macht.

Für Bademode suchst du also nicht nur „dehnbar“, sondern elastisch, formstabil und für Wasser geeignet.

Welcher Stoff eignet sich also zum Bademode nähen?

Für Bademode werden meist elastische Funktionsstoffe/Funktionsjersey verwendet. Häufig bestehen sie aus Polyester oder Polyamid mit Elasthan. In vielen Shops findest du diese Stoffe unter dem Begriff Lycra. Streng genommen ist Lycra ein Markenname für Elasthan, im Nähalltag wird der Begriff aber oft für elastische Badestoffe verwendet.

Wichtig ist weniger der Name und mehr die Eigenschaft des Stoffes.

Ein guter Badestoff ist bi-elastisch, lässt sich also in Länge und Breite dehnen. Er hat eine gute Rücksprungkraft und fühlt sich auf der Haut angenehm an. Außerdem sollte er für Bademode geeignet sein, wenn du ihn wirklich im Schwimmbad, im Meer oder am See tragen möchtest.

Achte beim Kauf möglichst darauf, ob der Stoff als chlorwasserbeständig oder salzwassergeeignet beschrieben wird. Gerade wenn dein Badeanzug oder Bikini nicht nur für das Sonnenfoto auf der Liege gedacht ist, sondern wirklich mit ins Wasser darf, ist das ein wichtiger Punkt.

Rücksprungkraft: Der kleine Unterschied zwischen schön und ausgeleiert

Ich kann es nicht oft genug sagen: Dehnbar allein reicht nicht.

Wenn du Bademode nähen möchtest, sollte dein Stoff nach dem Dehnen wieder in seine Ausgangsform zurückgehen. Zieh den Stoff im Laden oder zu Hause vorsichtig auseinander und beobachte, was passiert. Schnappt er wieder gut zurück? Oder bleibt er länger gezogen und wirkt direkt ein bisschen beleidigt?

Ein Stoff mit schlechter Rücksprungkraft kann bei Bademode schnell ausleiern. Das merkst du besonders an Beinöffnungen, Ausschnitten, Trägern oder an Stellen, die beim Schwimmen und Sitzen viel Bewegung mitmachen müssen.

Finde heraus, welche Elastizität dein Stoff mitbringt, in meinem Blogbeitrag mit Elastizitätstests: HIER ENTLANG

*

Muss Bademode gefüttert werden?

Nicht jedes Badeteil muss komplett gefüttert werden, aber Futter ist bei Bademode oft eine sehr gute Idee.

Badefutter sorgt für mehr Blickdichte, ein schöneres Tragegefühl und je nach Material auch für etwas mehr Stabilität. Besonders bei hellen Stoffen solltest du unbedingt prüfen, wie blickdicht der Stoff im nassen Zustand ist. Ein Stoff kann trocken völlig harmlos aussehen und nass plötzlich deutlich mehr erzählen, als du geplant hattest.

Geeignet sind leichte, elastische Badefutterstoffe, die schnell trocknen und die Bewegung des Oberstoffes mitmachen. Für Bereiche, die etwas mehr Halt bekommen sollen, kann Powernet spannend sein. Das gilt besonders im Brustbereich oder bei Modellen, die etwas mehr Stabilität vertragen.

Kleiner Harakiri Tipp vom Profi Katriny*

Ich habe auch schon häufiger PowerMesh oder Powernet als Futter in Bademode verwendet. Hier halte ich es wie mit vielen Zutaten: Wenn du nicht gerade Leistungsschwimmerin bist, deine Bademode nicht dauerhaft im Chlorwasser wohnt und du sie nach dem Baden in Chlor oder Salzwasser gut mit klarem Wasser ausspülst, können auch andere schnell trocknende, elastische Stoffe funktionieren. Wichtig ist, dass sie angenehm auf der Haut liegen, genug Rücksprungkraft haben und zum jeweiligen Modell passen.

Mein Tipp: Futter nicht nur als „Innenstoff“ denken. Bei Bademode ist Futter oft ein Teil der Passform.

*

Badegummi, Webgummi oder Framilon?

Bei Bademode entscheidet das Gummi an den Kanten mit darüber, ob dein Projekt später gut sitzt. Es hält Ausschnitte, Beinöffnungen und Kanten dort, wo sie hingehören. Je nach Verarbeitung und gewünschtem Effekt kommen unterschiedliche Materialien infrage.

Wichtig ist dabei nicht nur die Art des Gummis, sondern auch seine Breite. Die Breite des Gummis richtet sich immer nach der Nahtzugabe und nach der gewählten Verarbeitung. Wenn eine Kante mit 7 mm Nahtzugabe gearbeitet wird, wie es zum Beispiel bei vielen meiner Schnittmuster üblich ist, verwende ich dafür ein Gummi von etwa 6 bis 7 mm Breite. So passt das Gummi gut in die vorhandene Nahtzugabe, lässt sich sauber einschlagen oder verarbeiten und verändert die fertige Kante nicht unnötig.

Wenn du ein deutlich breiteres oder schmaleres Gummi verwendest, solltest du deshalb immer prüfen, ob die Nahtzugabe dazu noch passt. Sonst kann es passieren, dass die Kante später anders sitzt, als der Schnitt es eigentlich vorsieht.

Badegummi ca. 7 mm für Bademode und Kantenverarbeitung

Badegummi

Die verlässlichste Wahl für klassische Bademode.
Badegummi ist für den Einsatz im Wasser gedacht und gibt Kanten sicheren Halt. Er eignet sich besonders gut für Ausschnitte und Beinausschnitte, die sauber am Körper sitzen sollen. Für Badeanzüge und Bikinis ist er meist meine erste Wahl.

Elastisches Webbändchen ca. 7 mm für Bademode nähen

Webgummi

Eine gute Möglichkeit, wenn dein Schnitt und deine Verarbeitung dazu passen.
Schmales Webgummi kann je nach Modell ebenfalls für Bademode verwendet werden. Es ist unkompliziert in der Verarbeitung und kann Kanten schön stabilisieren. Wichtig ist, dass Breite, Elastizität und Einsatzzweck zu deinem Projekt passen.

*
Transparentes Framilon Band ca. 7 mm für Nähprojekte

Framilon

Eher ein Spezialist als ein Allrounder.
Framilon ist ein transparentes elastisches Band, das ich bei Bademode nicht in erster Linie für die klassische Kantenverarbeitung sehe. Spannend ist es eher zum Kräuseln, Raffen oder Stabilisieren einzelner Partien. Wenn du es im Wasserbereich einsetzen möchtest, schau bitte immer genau auf die Herstellerangaben.

Und ja, auch Gummi altert. Chlor, Salz, Sonne und häufiges Waschen machen Materialien mit der Zeit nicht frischer. Deshalb lohnt es sich, bei Bademode nicht am Gummi zu sparen. Ein wunderschöner Badestoff mit müdem Gummi ist ungefähr so sinnvoll wie Freibadpommes ohne Salz.

Designer-Badeanzug von k.triny* lingerie

Verarbeitung der Kanten beim Bademode nähen

*
*

Die unsichtbare Kantenverarbeitung

Bei der unsichtbaren Kantenverarbeitung wird das Gummi an die Schnittkante genäht und anschließend nach innen eingeschlagen. Von außen wirkt die Kante schlicht und sauber.

Wichtig ist hier die Nahtzugabe. Wenn durch diese Verarbeitung kein Stoffstreifen angesetzt wird, kommt keine zusätzliche Breite dazu. Die Nahtzugabe muss also zur Gummibreite passen. Bei meinen Anleitungen ist das entsprechend beschrieben. Wenn du die Verarbeitung änderst, musst du immer mitdenken, ob sich dadurch die fertige Kantenbreite verändert.

Wenn du dich für die „unsichtbare“-Methode interessierst, habe ich hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für dich.

Schritt 1: Vorbereitung

Bevor du loslegst, bedenke, dass bei dieser Verarbeitungsvariante keine Breite durch einen Stoffstreifen hinzugefügt wird. Daher solltest du eine zusätzliche Nahtzugabe von 7 mm bis 1 cm an deine Ausschnitte (Hals/Bein/Arm) hinzurechnen. Es ist wichtig, dass du schmucklose Gummibändchen wie Wäschegummi oder Framiln/Badegummi verwendest, da sie später eingeschlagen und versteckt werden. Die Breite des Gummibands sollte idealerweise zwischen 5 mm und maximal 10 mm liegen, passend zur Nahtzugabe der Schnittteile.

Schritt 2: Befestigung des Gummibands

Lege das Gummiband auf die linke Stoffseite entlang der Schnittkante. Nähe das Gummiband mit einem elastischen Stich, wie zum Beispiel einem Pseudo-Overlockstich oder einem Zickzackstich, l-a-l (links auf links) fest. Achte darauf, dass der Stich das Gummiband befestigt und gleichzeitig die Kanten umschlingt.

Schritt 3: Abschluss mit der Nähmaschine

Schlage die Kante nach innen zur linken Stoffseite ein. Verwende nun eine Zwillingsnadel oder einen Zickzackstich der Nähmaschine, um die Kante zu fixieren. Nähe entlang der Kante, sodass der Stich die Kante gut einfängt und sicherstellt, dass sie elastisch bleibt.

Du wirst feststellen, dass die Kombination aus der Overlock-Näh-Methode und dem elastischen Stich der Nähmaschine eine sichere und elastische Befestigung des Gummibands gewährleistet.

Hier noch einige Tipps zum Vernähen von Framilon-Band für deine Badeanzugstoffe:

  1. Verwende ein Antihaft-Nähfuß oder einen Teflon-Nähfuß: Ein spezieller Antihaft-Nähfuß oder ein Teflon-Nähfuß kann helfen, das Framilon Band reibungslos zu vernähen, ohne dass es am Nähfuß haften bleibt. Diese speziellen Füße reduzieren die Reibung zwischen dem Band und dem Nähfuß, was ein sanftes Gleiten ermöglicht.
  2. Verwende Nähmaschinen-Nähfüßchen: Alternativ kannst du auch versuchen, das Framilon Band mit einem normalen Nähmaschinen-Nähfüßchen zu vernähen. Um ein Anhaften zu vermeiden, kannst du den Nähfuß und die Nadel mit einem dünnen Sprühfilm aus Sprühstärke oder Silikonspray besprühen. Dadurch wird eine glatte Oberfläche geschaffen, die das Band beim Nähen leicht gleiten lässt.
  3. Verwende Papiereinlagen (Toilettenpapier) oder Backpapier: Wenn das Framilon Band dennoch dazu neigt, am Nähfuß zu kleben, kannst du versuchen, eine Papiereinlage oder ein Stück Backpapier zwischen das Band und den Nähfuß zu legen. Dadurch wird die Reibung reduziert und das Band kann ohne Probleme genäht werden. Achte jedoch darauf, dass das Papier dünn genug ist, um die Stichqualität nicht zu beeinträchtigen.

Es ist ratsam, vor dem Nähen eine Testnaht auf einem Stoffrest mit dem Framilon oder Badegummi durchzuführen, um die beste Methode für deine spezifische Nähmaschine und das verwendete Band zu ermitteln. So kannst du sicherstellen, dass das Band reibungslos vernäht werden kann, ohne dass es am Nähfuß blockiert.

*
*

Die Verarbeitung mit Stoffstreifen

Bei der Verarbeitung mit Stoffstreifen wird die Kante mit einem angesetzten Streifen aus Badestoff gearbeitet. Diese Variante kann sehr schön aussehen, weil du mit Kontrasten spielen oder passende Stoffreste verwenden kannst.

Der Stoffstreifen wird zugeschnitten, mit Gummi stabilisiert und anschließend an die Kante genäht. Danach wird die Nahtzugabe nach innen gelegt und elastisch fixiert.

Diese Verarbeitung ist besonders spannend, wenn die Kante sichtbar gestaltet werden darf. Sie kann sportlich wirken, verspielt oder sehr sauber und professionell, je nachdem welchen Stoff du wählst.

Stoffstreifen-Verarbeitung deiner Bademodestoffe

Schritt 1: Vorbereitung

Schneide die Stoffstreifen in ausreichender Menge zu. Meiner Erfahrung nach kannst du zu Beginn dieses Projekts ca. 5-6 x die Stoffbreite in
3,5 cm breite Streifen zuschneiden

Schritt 2: Befestigung des Gummibands

Nähe das Gummi an eine der Schnittkanten deiner Stoffstreifen mit einem Zick-Zack-Stich spannungslos
fest. Diese einseitige Kantenverstärkung im Nahtzugabe-Bereich festigt deine Kanten und sorgt für optimalen Sitz deiner Kanten an deinem
Körper.
Die geringere Länge der Bänder sorgt für einen passenden Sitz. Bei allen Schnittmustern kannst du zwischen den beiden Verarbeitungsvarianten
frei wählen. Die Anleitung des Modells beschreibt die Fertigung mit je einer Art der Kantenverarbeitung. Diese kann individuell durch die
andere Verarbeitungsvariante ersetzt werden.

Schritt 3: Abschluss mit der Nähmaschine

Jetzt kannst du die Stoffteile mit der Overlock oder der Nähmaschine mit einem elastischem Stich inklusive Kantenversäuberung von der rechten Stoffseite her (auf
dem Stoffstreifen) annähen. Die NZ wird nach innen gelegt. Zum Schluss muss die NZ mit einem Zick-Zack-Stich, einer Zwillingsnaht oder einer anderen, elastischen Ziernaht fixiert werden.

Du wirst feststellen, dass die Kombination aus der Overlock-Näh-Methode und dem elastischen Stich der Nähmaschine eine sichere und elastische Befestigung des Gummibands gewährleistet.

Maschinennadel beim Bademode nähen

Welche Nadel und welche Maschine brauche ich?

Für Bademode brauchst du nicht automatisch einen kompletten Maschinenpark2 im Nähzimmer. Eine normale Haushaltsnähmaschine mit elastischen Stichen kann schon sehr viel leisten.

Wichtig ist eine passende Nadel. Für Badestoffe funktionieren häufig Stretch Nadeln oder Microtex Nadeln gut. Bei sehr feinen oder glatten Stoffen kann auch ein anderer Nähfuß sinnvoll sein, beispielsweise ein Obertransport-Füßchen, wie es ihn beispielsweise für manche Bernina Nähmaschinen gibt. Schau dir hierzu gerne den Blogbeitrag an (HIER ENTLANG). Hier hilft eine Testnaht auf einem Stoffrest mehr als jede Heldinnenfantasie am Hauptteil.

Eine Overlock kann die Verarbeitung erleichtern, ist aber nicht zwingend nötig. Eine Coverlock ist schön für professionelle Säume und Kantenabschlüsse, aber auch sie ist kein Muss, um mit Bademode zu starten.

Mach vor dem eigentlichen Nähen immer eine Probe. Teste Stich, Nadel, Gummi und Stoff zusammen. Nicht nur den Stoff allein. Bademode ist Teamarbeit und manchmal ist genau dieses kleine Teststück der Unterschied zwischen „läuft“ und „warum wellt sich das jetzt wie ein Schwimmreifen?“.

*

Pflege deiner selbst genähten Bademode

Nach dem Schwimmen solltest du deine Bademode mit klarem Wasser ausspülen. Chlor und Salz können Stoffe und Gummis auf Dauer angreifen. Auch Sonnencreme, Sand und Schweiß bleiben gerne im Material hängen.

Ausspülen ist kein großes Wellnessprogramm, aber es hilft, dass dein selbst genähtes Teil länger schön bleibt. Danach trocknet Bademode am besten an der Luft. Nicht ausgewrungen wie ein Putzlappen, sondern sanft ausgedrückt.

Bleichmittel, starke Hitze und Trockner mögen Badestoffe in der Regel nicht besonders. Schau trotzdem immer auf die Pflegehinweise deines Materials, denn nicht jeder Stoff reagiert gleich.

Frau in selbst genähter Badeshorts am Schwimmbecken

Welches Bademode Projekt passt zu dir?

Wenn du Bademode nähen möchtest, musst du nicht mit dem kompliziertesten Projekt beginnen. Aber du solltest auch nicht nur nach „leicht“ auswählen. Viel wichtiger ist, worauf du wirklich Lust hast.

Wenn du Oberteil und Hose getrennt kombinieren möchtest, ist ein Bikini wie der #EasyKini spannend. Du kannst Stoffe mischen, Größen getrennt denken und dir ein Set nähen, das zu deinem Körper und deinem Sommer passt. Wenn du dir bei der Verarbeitung mehr Begleitung wünschst, ist der passende #EasyKini Kurs eine gute Möglichkeit.

Wenn du ein geschlossenes Badeteil magst, lohnt sich ein Blick auf den #SwimmySwimStar. Den gibt es in den Varianten Regulär mit Petit und Regulär mit Langgröße. Gerade bei Badeanzügen ist die Körperlänge wichtig. Ein Badeanzug kann vom Umfang her passen und sich trotzdem falsch anfühlen, wenn die Länge nicht stimmt.

Wenn du etwas Besonderes suchst, können auch der #SymmetrieSwimStar oder der #SunnyHighStar spannend sein. Beide sind nicht einfach „noch ein Badeanzug“, sondern geben dem Thema Bademode eine eigene Richtung.

Für Kinder gibt es bei k.triny* lingerie verschiedene Bademode Schnittmuster, von Badeanzug über Bikini und Monokini bis zu Shorts und UV Set. Besonders schön finde ich auch die MiniMe Idee: Wenn du den #SwimmySwimStar für dich nähst, kann die puristische Wasserratte für dein Kind eine passende kleine Schwester im Ferienkoffer sein.

Damenbademode

Bademode nähen ist Handwerk und ein bisschen Mut

Bademode zu nähen braucht keine Zauberei. Aber es braucht Material, das mitarbeitet. Dazu noch einen Schnitt, der zu deinem Projekt passt, Gummi, das hält, eine Verarbeitung, die zur Kante passt und ein bisschen Geduld an den Stellen, an denen Lycra kurz zeigen möchte, dass es ein Eigenleben hat.

Wenn du diese Punkte beachtest, entsteht ein Badeteil, das nicht nur nach Sommer aussieht, sondern sich auch so anfühlt.

Mach dich vertraut mit den Stoffen, mit denen du dich umgibst. Sie sind näher an dir, als fast jedes andere Kleidungsstück.

Gemeinsam kurven wir durch jede Naht.

Herzlichst, deine Katriny*

Meine Empfehlung Meine Empfehlung für jedes Nähprojekt, das du direkt auf der Haut tragen wirst, lautet: “VORWASCHEN“! Das spült die ersten Verunreinigungen der Stoffherstellung und Industrierückstände heraus. Außerdem kann die Faser vorab ein wenig einlaufen, sodass du nach der Herstellung keine Angst haben musst, dass dein Teilchen nach dem Waschen nicht mehr passt. Wenn du es nicht schaffst, dann solltest du den Stoff zumindest abbügeln, um ihn einlaufen zu lassen.

Shop Empfehlungen

Finde deine passenden Stoffe und Zutaten für dein Lingerie-Nähprojekt

In meinem Blogbeitrag habe ich einige Onlineshops für dich aufgelistet, die ich selbst oder meine Nähteams bereits getestet haben. Wenn du Lust darauf hast, dann schicke mir eine Nachricht mit deinen Erfahrungsberichten und Lieblingsshops.

Hier findest du noch mehr Schnittmuster aus meinem Atelier. Viel Freude beim Ausprobieren!