#Sliptember 2026: Einen Monat lang Slips nähen mit k.triny*
Seit 2024 gehört der September bei k.triny* den Slips.
Was damals als #SLIPtember begonnen hat, ist inzwischen meine jährliche Einladung, dieses ziemlich kleine Kleidungsstück einmal etwas genauer anzuschauen, zu nähen, auszuprobieren und manchmal auch neu zu denken.
Denn wenig Stoff bedeutet noch lange nicht wenig Schnitttechnik.
Auch 2026 geht es deshalb wieder um unterschiedliche Slipformen, Materialien und Verarbeitung, um Linien, die am Körper plötzlich ganz anders wirken als auf dem Papier, und irgendwann natürlich um die Frage, was passiert, wenn du nicht mehr nur nachnähen, sondern selbst gestalten möchtest.
Willkommen im #Sliptember 2026.
Du kannst einfach mitlesen, einzelne Themen mitnehmen, einen neuen Slip nähen oder dich einen Monat lang komplett zwischen Jersey, Spitze und Popöchen verlieren. Einen festen Stundenplan musst du dafür nicht erfüllen. Nimm dir aus diesem #Sliptember einfach genau das mit, worauf du Lust hast.
Was heißt eigentlich #Sliptember?
Slip + September = SLIPtember. Der #Sliptember ist bei k.triny* inzwischen eine kleine Tradition. Seit 2024 gehört der September den Slips, aber eben nicht nur den Schnittmustern und Angeboten.
Ich möchte den Monat nutzen, um dich mit einem spannenden Projekt zu begeistern. Wir kümmern uns um Passform, Materialien, Verarbeitung, unterschiedliche Slipformen und um all die kleinen Entscheidungen, die aus ein paar Schnittteilen am Ende den Slip machen, den du gerne trägst. Und im besten Falle sogar den, der genau zu dir gehört.
Dabei geht es nicht nur ums Nähen, sondern ums Verstehen, Ausprobieren und irgendwann vielleicht auch darum, eigene Ideen entstehen zu lassen.
Der #Sliptember ist deshalb für mich kein reiner Rabattmonat. Er ist meine jährliche Einladung, Unterwäsche einmal nicht als Nebensache zu betrachten, sondern als das, was sie beim Selbernähen sein kann: ein kleines Kleidungsstück mit ziemlich viel Gestaltungsspielraum.
Und am schönsten wird es natürlich, wenn viele mitmachen, ihre Modelle zeigen, Fragen stellen und aus einem einzelnen Slip plötzlich ein ganzer Monat voller Ideen wird.
Das war der #Sliptember 2026 Fahrplan
Der Blogbeitrag #Sliptember wuchs im Laufe des Monats mit.
3. September: Start der Mottotage #LeChatNoir mit #Stringy und #TangaSlippy
ab 4. September: Materialkunde und die Frage, wo man eigentlich all die Zutaten für schöne Unterwäsche herbekommt
im September: neue Beiträge rund um Stoffe, Gummis, Passform und unterschiedliche Slipformen
ab sofort: Die #Stringy & #TangaSlippy Nähwerkstatt als Tanga-Videokurs
22. September, 19 Uhr: gemeinsame Nähsprechstunde
29. September: Live-Termin in Slip Design Online für Teilnehmerinnen des Kurses
Und dazwischen? Inspiration, kleine Wissenshäppchen, unterschiedliche Popöchen und vermutlich die eine oder andere Idee, die heute noch gar nicht auf diesem Plan steht.
Hol dir den Lingerie-Letter als Newsletter. Dort erfährst du zuerst, welche neuen Aktionen ich mir für dich überlege.
Los geht es mit Le Chat Noir, dem kleinen Schwarzen
Im September starten die Mottotage zum kleinen Schwarzen. Deswegen habe ich für dich zwei ganz besondere eBooks herausgesucht. Diesmal wird es ein bisschen verspielt, sinnlich und ein wenig Spitze kann auch nichts schaden. Denn statt mit der klassischen #BasicSlipTrylogie zu starten, möchte ich dich erst ein bisschen hinter der Nähmaschine hervorlocken.
Passend zum Thema stehen also zwei Modelle im Mittelpunkt, die auf den ersten Blick ähnlich wirken und konstruktiv trotzdem zwei ziemlich unterschiedliche Popos ergeben:
#Stringy ist mein Stringtanga.
#TangaSlippy ist mein Tangaslip mit deutlich mehr Pobedeckung.
Beide Schnittmuster gibt es in den Größen 32 bis 58 und zum #Sliptember erstmals auch gemeinsam im neuen Bundle.
#Stringy & #TangaSlippy Videokurs
Entstanden aus der #Sliptember Nähwerkstatt 2026.
Aus der #Sliptember-Nähwerkstatt ist inzwischen ein kompletter Videokurs für #Stringy und #TangaSlippy geworden.
Darin begleite ich dich Schritt für Schritt durch die Verarbeitung beider Modelle und zeige dir unterschiedliche Möglichkeiten, mit Jersey, Bandspitze und verschiedenen elastischen Kantenabschlüssen zu arbeiten.
Du findest im Kurs unter anderem die Verarbeitung von Falzgummi auf unterschiedliche Arten, Wäschegummi, Paspelgummi, Bandspitze und verschiedene Varianten für den Bund. Dazu kommen kleine Verarbeitungstipps, die du nicht nur bei diesen beiden Tangas, sondern auch bei anderen Wäscheprojekten wieder einsetzen kannst.
Du kannst den Videokurs unabhängig vom #Sliptember jederzeit starten und dauerhaft darauf zugreifen.
Wenn dir die beiden Schnittmuster noch fehlen, kannst du sie direkt zusammen mit dem Kurs bekommen.

Drei Arten, Falzgummi zu verarbeiten
Gummi annähen heißt nicht einfach ziehen
Beim Nähen von Unterwäsche ist die Länge des Gummis Teil der Konstruktion. Ein Wäschegummi wird also nicht einfach während des Nähens irgendwie gedehnt, sondern bekommt je nach Modell und Material eine festgelegte Minusweite.
Bei meinen Slips liegt diese häufig ungefähr im Bereich von 7 bis 10 Prozent. Wie viel tatsächlich sinnvoll ist, hängt aber immer auch vom verwendeten Gummi und von der jeweiligen Kante ab.
Damit sich die Dehnung gleichmäßig verteilt, arbeite ich gerne mit der Viertelmethode. Stoffkante und Gummi werden dafür in gleiche Abschnitte eingeteilt und erst beim Nähen kontrolliert auf dieselbe Länge gebracht.
Leicht ist eben keine Maßeinheit. Und „ein bisschen ziehen“ auch keine Verarbeitungstechnik.

Ein Abend voller Slipfragen
Am 22. September haben wir uns zur #Sliptember-Nähsprechstunde getroffen und über Schnittanpassungen, Bandspitze, unterschiedliche Materialien, vollständig gefütterte Slips, Gummiverarbeitung und ziemlich viele individuelle Nähfragen gesprochen.
Solche Treffen zeigen mir immer wieder, wie unterschiedlich der Einstieg ins Wäschenähen sein kann. Manche entwickeln längst ihre eigenen Varianten, andere nähen gerade ihren ersten Slip und möchten erst einmal verstehen, welches Gummi eigentlich wohin gehört.
Genau diese Mischung hat auch diesen #Sliptember geprägt.
Gerade erst beim Wäschenähen angekommen?
Im #Sliptember sind auch einige Lingeristas ganz neu ins Thema eingestiegen. Wenn du gerade noch herausfinden möchtest, welche elastischen Materialien sich eignen, wie Wäschegummis verarbeitet werden oder wie ein Slip überhaupt zusammengesetzt wird, musst du nicht direkt mit Schnittgestaltung anfangen.
Dafür gibt es Basic Wäsche nähen. Dort geht es erst einmal um die Grundlagen und um einen sicheren Einstieg ins Nähen von Unterwäsche.
Wenn du diese Grundlagen schon beherrschst und inzwischen wissen möchtest, wie du Schnittlinien selbst verändern und eigene Designs entwickeln kannst, ist Slip Design online der nächste Schritt.
Was macht einen Tanga wirklich zum Tanga?
Und weil wir schon beim Thema sind: Weißt du eigentlich, was einen Tanga wirklich zum Tanga macht?
Spoiler: Es ist nicht einfach nur wenig Stoff am Po.
In meinem frisch überarbeiteten Fachbeitrag schaue ich mit dir auf die Konstruktion und darauf, warum sowohl #Stringy als Stringtanga als auch #TangaSlippy als Tangaslip zur Tanga-Familie gehören.
Verarbeitung mit der Französischen Naht
Die Französische Naht begleitet mich schon seit meiner Ausbildung zur Damenschneiderin und gerade bei feinen Stoffen, Spitze und Wäsche ist sie bis heute eine meiner liebsten Möglichkeiten für eine saubere Innenverarbeitung.
Meinen alten Fachbeitrag habe ich deshalb komplett neu aufgebaut. Dazu gibt es ein neues Fertigungsvideo, verschiedene Materialbeispiele und sogar meine eigene Arbeitszergliederung aus der Ausbilderinnenprüfung als kostenloses PDF.
Inspiration für deinen #Sliptember 2026
Vielleicht entsteht im September ganz nebenbei deine eigene kleine Slip Capsule. Zwei oder drei Lieblingsschnitte, ein paar Stoffe und Spitzen, die gut zusammenpassen, und daraus mehrere Slips, die sich auch mit deinen Bralettes kombinieren lassen.
Oder du nutzt den #Sliptember einfach, um etwas Neues auszuprobieren: denselben Schnitt einmal aus Jersey und einmal aus Spitze, eine neue Slipform oder ein Material, an das du dich bisher nicht rangetraut hast.

Eine Linie. Drei neue Slips.
Zum Abschluss des #Sliptembers habe ich mir noch einmal den Bund von #Stringy und #TangaSlippy vorgenommen.
Ausgangspunkt ist nur eine zusätzliche Schnittlinie. Und daraus entstehen drei ziemlich unterschiedliche Varianten.
♥ ein Einsatz aus einem zweiten Stoff oder Spitze
♥ ein Stoffeinsatz mit kleinen Satinbandschlaufen
♥ eine offene Variante mit BH-Trägergummi
Das Spannende daran ist für mich weniger, dass am Ende drei neue Slips entstehen. Viel interessanter ist die Frage, was eine einzige Veränderung am Schnitt auslösen kann.
Du setzt eine neue Linie, trennst einen Bereich ab, ergänzt die notwendigen Nahtzugaben und entscheidest anschließend selbst, was zwischen diesen beiden Schnittteilen passieren soll.
Und genau dort beginnt für mich Slip Design.
Das vollständige Design-Hack-Video haben meine #Sliptember-Lingeristas zum Abschluss des Monats bekommen.

Hol das Beste aus deinem #Sliptember 2026 heraus
Der #Sliptember soll kein weiterer Punkt auf deiner To-do-Liste werden. Vielleicht nähst du im September fünf Slips oder genau einen. Manche werden den Monat auch einfach nutzen, sich überhaupt mal mit Slip-Schnittmustern zu beschäftigen. Du kannst Materialien ausprobieren oder endlich herausfinden, warum der eine Slip wunderbar sitzt und der andere seit Monaten ungeliebt in der Schublade liegt.
Wenn du mit dem Nähen von Lingerie beginnen möchtest, mach es dir leicht und leg dir ein paar Stoffreste in Jersey und passende Gummis zusammen und schau, welche Kombinationen dich gerade anlachen. Zum ersten Ausprobieren ist die #BasicSlipTrylogie aus meinem Sortiment die beste Empfehlung. Denn gerade bei Slips braucht es oft erstaunlich wenig Material, um aus Resten noch ein richtig schönes kleines Projekt zu machen.
Zeig ruhig, was daraus entsteht. Unter #Sliptember2026 kannst du deine Projekte und Fortschritte teilen und entdecken, was andere im September auf ihren Nähtischen liegen haben. In meiner Facebook-Gruppe UNTERWÄSCHE NÄHEN MIT K.TRINY kannst du dich ebenfalls austauschen, Fragen stellen und natürlich ein bisschen in fremden Wäscheschubladen stöbern.



Das Workbook „Slip Design online“ gibt es auch als gedruckte Buchversion!
Vom Nachnähen zum eigenen Gestalten mit Slip Design online
Vielleicht merkst du, dass du nicht mehr nur vorhandene Schnittmuster nähen möchtest, sondern selbst entscheiden willst, wie dein Slip aussehen soll. Genau da setzt Slip Design online an.
Du kannst jederzeit in den Selbstlernkurs einsteigen, arbeitest in deinem eigenen Tempo mit dem Grundschnitt und entwickelst daraus deine eigenen Slipideen. Und trotzdem bleibst du mit deinen Fragen nicht allein. Regelmäßig gibt es betreute Live-Termine mit mir.
Die nächsten Termine 2026:
10. November, 19 Uhr
15. Dezember, 19 Uhr
2027: 23.02., 19 Uhr · 16.03., 10 Uhr · 13.04., 19 Uhr · 04.05., 19 Uhr · 08.06., 10 Uhr · 21.09., 19 Uhr · 26.10., 19 Uhr · 09.11., 10 Uhr · 14.12., 19 Uhr
Du musst also nicht auf einen neuen Kursstart warten. Du kannst loslegen, wenn du möchtest, und die Live-Termine nutzen, wenn Fragen auftauchen oder du gemeinsam mit mir auf deine Entwürfe schauen möchtest.
Slip Design online kostet aktuell 99 €. Ab Januar 2027 steigt der Kurspreis auf 120 €.
Lieber ganz für dich?
Wenn du lieber mit einem Buch arbeitest und vollkommen unabhängig von Videos und Live-Terminen bleiben möchtest, findest du mein Wissen zur Slipgestaltung auch in meinem Buch Slip Design. Darin kannst du dich Schritt für Schritt mit Schnittveränderungen und deinen eigenen Slipideen beschäftigen.
Das war der #Sliptember 2026
Aus zwei Tangas sind in diesem Monat ziemlich viele Themen geworden. Wir haben über Stoffe, Spitzen und Gummis gesprochen, Schnittformen verglichen, eine Französische Naht genäht, über Pobedeckung diskutiert, einen kompletten Videokurs aufgebaut und am Ende sogar die ersten Linien selbst verändert.
Ein ganz schönes Brett für so ein kleines Kleidungsstück.
Dieser Beitrag bleibt deshalb auch nach dem September hier stehen. Als Sammlung zum Nachlesen, Wiederfinden und vielleicht auch als kleiner Schubs, endlich die Spitze aus dem Stoffschrank zu holen, die dort schon viel zu lange auf ihren Einsatz wartet.
Denn wenig Stoff bedeutet eben noch lange nicht wenig Schnitttechnik.
Herzlichst, deine Katriny*
Der #Sliptember hat inzwischen Geschichte














Hallo,
Ich habe mich zum sliptember angemeldet. Bin allerdings etwas verunsichert ob ein String bzw sliptang (wäre gerade so mein Favorit) etwas für mich ist. Ich habe einen grosse Fettschürze und weiß nicht ob und wie ich die miteinarbeiten kann. Oder gibt es eine andere Alternative für mich?
Ich habe noch nie einen slip genäht und würde es gerne ausprobieren .
Viele liebe grüsse
Manuela